Seit 2023 gehört unser vereinsinterner Brauwettbewerb fest zur DNA der Hobbybrauer Hannover. Was als Initiative aus der Mitte des Vereins entstand, hat sich schnell zu einem jährlichen Highlight entwickelt. Diese Seite gibt dir einen Überblick darüber, wie der Wettbewerb funktioniert, was ihn besonders macht und warum sich eine Teilnahme lohnt.
Die Idee hinter dem Wettbewerb
Der Brauwettbewerb wurde 2023 ins Leben gerufen – mit dem Ziel, die Kreativität und das handwerkliche Können unserer Mitglieder sichtbar zu machen. Gleichzeitig sollte eine Plattform entstehen, auf der sich alle aktiv einbringen, voneinander lernen und gemeinsam wachsen können.
Von Anfang an stand fest: Es geht nicht nur um Platzierungen. Vielmehr steht der Austausch im Mittelpunkt. Unterschiedliche Braustile, individuelle Herangehensweisen und persönliche Erfahrungen treffen hier aufeinander und machen den Wettbewerb zu einem lebendigen Bestandteil unseres Vereins.
Organisation und Durchführung
Die Organisation des Wettbewerbs liegt in den bewährten Händen von Simon Haupt. Mit viel Engagement koordiniert er die Abstimmungen zu den Bierstilen, strukturiert die Abläufe und sorgt dafür, dass alles reibungslos funktioniert.
Am Wettbewerbstag selbst wird er von Thomas Jung und Michael Holert unterstützt. In ihrer Rolle als Mundschenke und „Notare“ stellen sie sicher, dass die Verkostung anonym erfolgt. Das bedeutet: Kein Juror weiß, von wem das Bier stammt, das er bewertet.
Diese Anonymität ist ein zentraler Bestandteil des Wettbewerbs. Sie garantiert Fairness und sorgt dafür, dass ausschließlich die Qualität des Bieres zählt.
Der Ablauf im Überblick
Jedes Jahr legen die Vereinsmitglieder gemeinsam mittels Abstimmung die Bierstile fest, die im Wettbewerb gebraut werden. Dabei hat sich ein bewährtes System etabliert: Es wird jeweils ein obergäriger und ein untergäriger Stil bestimmt.
Diese Entscheidung ist bewusst gewählt. Sie ermöglicht es allen Mitgliedern, unabhängig von ihrer Ausstattung oder ihren Vorlieben, am Wettbewerb teilzunehmen. Während einige lieber mit obergärigen Hefen arbeiten, setzen andere auf klassische untergärige Verfahren – beide Ansätze finden hier ihren Platz.
Nach der Brauphase folgt die Abgabe der Biere. Anschließend werden diese in einer Blindverkostung durch Juroren bewertet. Kriterien sind unter anderem Stiltreue, Aroma, Geschmack und Gesamteindruck.

Der Start 2023 mit Amber Ale
Der erste Wettbewerb im Jahr 2023 setzte auf den Bierstil Amber Ale – und traf damit genau ins Schwarze. Die Beteiligung war hoch, die Begeisterung spürbar und der Wettbewerbsgeist sofort geweckt.
Viele Mitglieder nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit dem Stil auseinanderzusetzen, Rezepte zu verfeinern und neue Techniken auszuprobieren. Der Erfolg dieses Auftakts legte den Grundstein für die Weiterentwicklung des Wettbewerbs.
Lernen, Austauschen, Besser werden
Ein wesentlicher Bestandteil des Brauwettbewerbs ist der Wissensaustausch. Die Verkostung ist nicht nur Bewertung, sondern auch Lernplattform.
Teilnehmende erhalten wertvolles Feedback, können ihre Biere im direkten Vergleich erleben und neue Impulse für zukünftige Sude mitnehmen. Gerade für Einsteiger ist das eine enorme Chance, schneller Fortschritte zu machen und Sicherheit im eigenen Brauprozess zu gewinnen.
Gleichzeitig profitieren auch erfahrene Brauer vom Blick über den eigenen Tellerrand. Neue Zutaten, kreative Interpretationen und ungewöhnliche Ansätze sorgen immer wieder für spannende Diskussionen.
Erfahrungen und Weiterentwicklung
Im Laufe der Zeit haben wir den Wettbewerb stetig weiterentwickelt. Nicht jede Idee hat sich dabei als praktikabel erwiesen – und auch genau das gehört dazu.
Ein Beispiel ist der Versuch, das Siegerbier im großen Maßstab brauen zu lassen. Die Idee: 500 Liter auf einer professionellen Anlage produzieren und auf Veranstaltungen ausschenken.
In der Umsetzung zeigte sich jedoch schnell, dass der organisatorische und finanzielle Aufwand sehr hoch war. Zudem führte die große Menge dazu, dass ein einzelner Bierstil über einen längeren Zeitraum präsent war – was nicht immer auf Begeisterung stieß.
Diese Erfahrung hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: den Wettbewerb selbst und die Freude am Brauen.
Anerkennung der besten Biere
Heute setzen wir bewusst auf eine persönlichere Form der Auszeichnung. Die Erst- bis Drittplatzierten erhalten hochwertige Pokale, die ihre Leistung würdigen und einen bleibenden Erinnerungswert haben.
Diese Auszeichnungen stehen nicht nur für die Platzierung, sondern auch für Engagement, Kreativität und handwerkliches Können. Sie sind ein sichtbares Zeichen dafür, was im Hobbybrauen möglich ist.

Ein Wettbewerb für alle
Der Brauwettbewerb ist offen für alle Vereinsmitglieder – unabhängig von Erfahrung oder Ausstattung. Ob du gerade erst mit dem Brauen begonnen hast oder schon viele Sude hinter dir hast: Jeder Beitrag ist willkommen.
Gerade diese Vielfalt macht den Wettbewerb so besonders. Unterschiedliche Herangehensweisen, individuelle Geschmäcker und persönliche Handschriften treffen aufeinander und sorgen für eine spannende Mischung.
Unsere Hall of Fame
Kategorie: Amber Ale
1. Platz: Thomas Jung / Thomas Hucke
2. Platz: Sascha Ditgens
3. Platz: Steffen Nickel
Kategorie: Pils
1. Platz: Christoph Behrensdorf
2. Platz: Alexander Maschmann
3. Platz: Romain Poux
Kategorie: Irisch Stout
1. Platz: Alexander Maschmann
2. Platz: Benjamin M.
3. Platz: Romain Poux
Kategorie: Altbier
1. Platz: Sascha Ditgens
2. Platz: Kevin Dräger
3. Platz: Jan I.
Kategorie: Wiener Lager
1. Platz: Kevin Dräger
2. Platz: Rüdiger Malzahn
3. Platz: Kai Florin
Kategorie: Märzen
1. Platz: Simon Haupt
2. Platz: Pascal Rauch
3. Platz: Kai Florin
Kategorie: Wiener Lager
1. Platz: Thomas Jung
2. Platz: Kai Florin
3. Platz: Steffen Nickel
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Hast du Lust bekommen, selbst am Brauwettbewerb teilzunehmen? Möchtest du dein eigenes Bier präsentieren und wertvolles Feedback erhalten? Dann werde Teil unserer Braugemeinschaft und erlebe, wie bereichernd gemeinsames Hobbybrauen sein kann.