Unser Brauwettbewerb 2026

Anspruchsvolle Stile und konzentrierte Verkostung

Der Brauwettbewerb 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie viel Qualität, Leidenschaft und stilistische Sicherheit in unserem Verein steckt. Für den diesjährigen Wettbewerb hatten wir mit Märzen und Dunklem Weizenbock zwei Bierstile ausgewählt, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, in der Verkostung aber eines gemeinsam hatten: Sie verlangen den Brauerinnen und Brauern genauso viel ab wie den Juroren.

Am 11. April 2026 trafen sich elf Juroren im Vereinsheim des KGV An der Breiten Wiese, um aus zehn eingereichten Märzen und neun Dunklen Weizenböcken die besten Biere zu ermitteln. Schon vor dem ersten Wertungsbogen war klar, dass dies kein lockerer Feierabend, sondern eine konzentrierte und anspruchsvolle Verkostung werden würde. Zur Einstimmung standen zwei Referenzbiere bereit: ein Märzen von Camba sowie das Aventinus von Schneider Weisse, die beide einen klaren stilistischen Rahmen vorgaben und den Einstieg erleichterten.

Zwei Teilnehmer sitzen an einem Tisch im Freien und bewerten mehrere Bierproben anhand von Verkostungsbögen.
Konzentrierte Bewertung der Bierproben während der Verkostung

Von der Vorrunde ins Finale

In der Vorrunde bewerteten die Juroren die Biere systematisch nach Geruch, Optik, Geschmack, Mundgefühl und Gesamteindruck, wobei jeder drei bis vier Biere eines Stils verkostete. Dieses bewährte Vorgehen sorgt für hohe Konzentration und faire Bewertungen, insbesondere bei fein ausbalancierten Stilen wie dem Märzen. Gleichzeitig zeigte sich eine beeindruckende Bandbreite an Interpretationen: von malzbetonten, harmonischen Märzen bis hin zu komplexen, aromatisch dichten Dunklen Weizenböcken mit ausgeprägter Frucht und Würze.

Die jeweils drei bestbewerteten Biere zogen in die Finalrunde ein und wurden dort erneut von allen Juroren verkostet. Gerade dieser gemeinsame Durchgang bringt oft Klarheit – so auch in diesem Jahr. Bei beiden Stilen herrschte eine bemerkenswert deutliche Einigkeit über die Spitzenplätze, was die Qualität der Gewinnerbiere zusätzlich unterstreicht. Nach der ersten Runde gab es eine Pizza als willkommene Stärkung, bevor es mit den deutlich gehaltvolleren Weizenböcken weiterging, die selbst erfahrene Verkoster spürbar forderten.

Starke Biere, starke Gemeinschaft

Die zweite Verkostungshälfte verlangte noch einmal volle Aufmerksamkeit, denn die intensiven Aromen und der höhere Alkoholgehalt machten die Bewertung zunehmend anspruchsvoll. Dass dabei nicht jedes Glas vollständig geleert wurde, war nachvollziehbar, auch wenn es den eingereichten Bieren kaum gerecht wird. Vielleicht steckt genau darin bereits eine Idee für kommende Wettbewerbe – leichtere, saisonale Bierstile könnten künftig für eine andere Dynamik sorgen, ohne an Spannung zu verlieren.

Unser herzlicher Glückwunsch gilt den Gewinnerinnen und Gewinnern dieses Wettbewerbs – eine starke Leistung in zwei anspruchsvollen Bierstilen! Gleichzeitig bedanken wir uns bei allen, die ihre Biere eingereicht und damit diesen Wettbewerb möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank geht an Simon Haupt für die Organisation sowie an Thomas Jung und Michael Holert, die als Mundschenke und Notare für einen reibungslosen und fairen Ablauf gesorgt haben.

Fünf Männer stehen nebeneinander im Freien und halten Glaspokale eines Hobbybrauer-Wettbewerbs in den Händen.
Die Gewinner des Hobbybrauer-Wettbewerbs präsentieren ihre Auszeichnungen.

Werde Teil unserer Braugemeinschaft!

Lust bekommen, selbst einmal ein Wettbewerbsbier zu brauen? Oder möchtest du deine eigenen Kreationen gemeinsam mit anderen verkosten und weiterentwickeln? Dann bist du bei uns genau richtig.