500 Jahre Broyhan: Eine mitreißende Bierführung durch Hannovers Geschichte

Am 10. April wurde Geschichte lebendig: Die Hobbybrauer Hannover trafen sich zu einer besonderen Stadtführung rund um die Bierkultur unserer Stadt. Anlass ist ein beeindruckendes Jubiläum – am 31. Mai 2026 feiert das traditionsreiche Broyhan-Bier seinen 500. Geburtstag. Organisiert wird die Führung von Stattreisen Hannover e.V., die mit ihrem Format „Hannöversche Biergeschichten Spezial“ tief in die lokale Brauhistorie eintauchen.

Unser Treffpunkt: der Beginenturm am Leineufer. Die Sonne scheint, doch ein frischer Aprilwind sorgt dafür, dass man den Schal lieber noch einmal enger zieht. Während sich die Gruppe sammelt, spielt sich eine fast schon symbolische Szene ab: Ein junger Mann balanciert zwei Halbe durch die Gegend – ein perfekter Auftakt für eine Tour rund ums Bier.

Gruppe von Teilnehmern einer Stadtführung zu Ehren von Cord Broyhan steht in einer Straße in Hannover und hört einem Guide zu, der vor einem Geschäft spricht.
Teilnehmende der Biergeschichtsführung lauschen den Erklärungen ihres Guides in der Altstadt von Hannover.

Vom Brauhaus zur Bierkirche: Stationen voller Geschichte

Obwohl viele Teilnehmende selbst erfahrene Hobbybrauer sind, ist die Neugier groß. Denn Hannovers Biergeschichte hat weit mehr zu bieten als reine Brautechnik. Unser Guide Henrik Wilde führt uns mit Fachwissen und spürbarer Begeisterung durch die Altstadt.

Von der historischen Kramerstraße, in der sich einst zahlreiche Hausbrauereien befanden, geht es weiter zur Marktkirche. Hier erfahren wir von ausgelassenen Gelagen und Glücksspiel im Ratskeller – Anekdoten, die das damalige Leben greifbar machen und zeigen, wie eng Bier und Gesellschaft schon immer verbunden waren.

Der Weg führt uns schließlich bis zum Ernst-August-Platz. Kaum zu glauben, dass hier einst eine Gaststätte stand, die als „Bierkirche“ bekannt war. Solche Orte verdeutlichen eindrucksvoll, welchen Stellenwert Bier früher im Alltag der Menschen hatte.

Überall Spuren der Braukunst in Hannover

Mit jedem Schritt wird klar: Die Biergeschichte Hannovers ist überall präsent. Ob die traditionsreiche Gilde Brauerei, der Lindener Berg oder nach Herrenhausen kommt – jede dieser Stationen erzählt ihre eigene Geschichte und steht für unterschiedliche Epochen der Braukunst.

Besonders spannend ist ein oft übersehener Teil der Infrastruktur: die Eisfabrik Hannover in der Südstadt. Sie spielte eine zentrale Rolle bei der Kühlung von Lagerbier und war damit ein unverzichtbarer Bestandteil der damaligen Brauprozesse. Für viele aus der Gruppe sind solche Details neu – und genau das macht den Reiz dieser Führung aus.

Bemerkenswert ist auch die Dynamik innerhalb der Gruppe: Trotz geballtem Fachwissen hört jeder aufmerksam zu. Niemand fällt ins Wort, niemand klugscheißt – stattdessen entsteht ein gemeinsames Interesse an der Geschichte hinter dem Bier. Auch Henrik Wilde zeigt sich angenehm überrascht über diese konzentrierte Aufmerksamkeit.

Ein geselliger Ausklang mit historischem Augenzwinkern

Nach der Führung lassen wir den Tag ganz im Sinne des Themas ausklingen – natürlich bei einem Bier. Interessanterweise stammen die Sorten diesmal auch aus benachbarten Großstädten. Was heute selbstverständlich ist, war früher zeitweise verboten. Bier war nicht nur Genussmittel, sondern auch Wirtschaftsfaktor und streng reguliertes Gut.

Und noch ein Unterschied zu früher: Es gibt keine Bierglocke mehr, die die letzte Runde einläutet. Stattdessen genießen wir den Abend in entspannter Atmosphäre und lassen die vielen Eindrücke Revue passieren.

Fazit: Mehr als nur eine Stadtführung

Diese Führung ist weit mehr als ein Spaziergang durch Hannover. Sie verbindet Stadtgeschichte, Braukultur und Gemeinschaft auf eine Weise, die lange nachwirkt. Gerade im Jubiläumsjahr des Broyhan-Bieres wird deutlich, wie prägend dieses Bier für die Entwicklung Hannovers war.

Ein besonderes Highlight erwartet alle Interessierten am 31. Mai: Bei der Jubiläumsführung wird zu Ehren von Cord Broyhan ein eigens von den Hobbybrauern Hannover gebrautes Broyhan ausgeschenkt – ein echtes Stück Geschichte im Glas.

Werde Teil unserer Braugemeinschaft!

Lust bekommen, selbst tiefer in die Welt des Brauens einzutauchen? Möchtest du nicht nur über Bier sprechen, sondern es auch selbst erschaffen und erleben? Dann bist du bei uns genau richti

Gemeinschaftssud der Hobbybrauer Hannover

Am 28. September 2025 kamen die Hobbybrauer Hannover zum ersten Mal im Calenberger Land, am Fuße des Deisters im Herzen von Wennigsen, in der Calenberger Landbrauerei zu einem Gemeinschaftssud zusammen. Bei den Anreisemethoden wurden alle Register gezogen: von sportlich mit dem Rad über bequem mit der Bahn bis sparsam in der Fahrgemeinschaft war alles dabei. Der Startschuss für den Brauspaß fiel um 10:30 Uhr. Nachdem die obligatorische Begrüßungsphase abgeschlossen war, wurde die Brauanlage in Position gebracht. Sie bestand aus einer 120-Liter-Würzepfanne, einer 100-Liter-Maischepfanne und einem Bottich für Heißwasser und wurde mit Gas betrieben.

Die Qual der Wahl

Zu Beginn stand die Gruppe vor der Qual der Wahl, aus den besten Resten eine wohlschmeckende Komposition zu kreieren. Mit höchster Präzision wurde alles abgewogen, und mit zwischenzeitlichen Geschmacksproben überzeugten sich alle von der hohen Qualität der verwendeten Malze. Die Wahl fiel auf einen bunten Blumenstrauß zahlreicher Sorten: ein wenig Karamellmalz, ein Hauch Röstmalz und als besondere Zutat Roggen – eine Entscheidung, die die Gemüter spaltete. Die eine Fraktion war willens, neue Erfahrungen zu sammeln; die andere hatte Furcht vor dem Roggen, dem Gegner einer guten Läuterung und dem Freund eines dichten Läuterkuchens. Nichtsdestotrotz wagte die Gruppe den Versuch und heizte den Hauptguss vor, während auf der für viele beeindruckend großen Mühle die Schrotung mit Leichtigkeit voranschritt.

Nun kam der erste Kraftakt: Im Gegensatz zum Schroten ist es keine Leichtigkeit, die 21 kg Schüttung gleichmäßig über einen längeren Zeitraum in die Maischepfanne zu wuchten. Doch aufgeteilt auf zwei Schüttungen und mit vereinten Kräften konnte das Hindernis überwunden werden. Für die Maischeführung entschied man sich für eine einfache Kombirast bei 67 °C.

Die Braureibesichtigung

Endlich war Zeit für eine kleine Pause, und es konnte begonnen werden, die köstlichen Mitbringsel der Gruppe zu verspeisen. Warme Brezeln und frisches Baguette wurden in selbstgemachte Aufstriche getunkt und mit Freude genossen. Es folgte eine Führung durch die Gefilde der Brauerei, die die Hobbybrauer so herzlich beherbergte. Rainer Kruppa präsentierte stolz, was er geschaffen hatte. Begonnen wurde bei der vierwalzigen Schrotmühle in einem kleinen Kabuff im Sudhaus. Es folgte die beeindruckende Brauanlage, bestehend aus zwei Pfannen und einem Bottich, sodass am Tag mehrere Sude gefahren werden können.

Technisch besonders interessant war die Würzepfanne: Sie wird nicht von unten beheizt, sondern die Würze läuft durch einen Außenkocher – eine große Röhre, in der viele kleine Röhren mit heißem Dampf erwärmt werden. Dadurch vergrößert sich die Oberfläche erheblich, und der Energiebedarf verringert sich deutlich. Außerdem werden die aufsteigenden Brüden verdichtet, und die daraus resultierende Energie wird erneut genutzt, um die Würze zu erhitzen, sodass weitere Energie eingespart werden kann. Der letzte Akt des Energiesparens ist die Würzekühlung: Das dabei entstehende warme Wasser wird für den nächsten Sud verwendet. Weitere Highlights waren der Gärkeller, der Lagerkeller, die Abfüllung, der Pasteurschrank und der Brauerei-Shop.

Das Ergebnis

Zurück am Braukessel wurde das Läutern eingeleitet. Die Geschwindigkeit wurde bewusst niedrig gehalten, um den befürchteten zugesetzten Läuterkuchen zu verhindern. Zwei Stunden später begann das Kochen: 100 Liter Würze mit einem Zuckergehalt von 19,6 °P. In die Vorderwürze kamen 300 g Hopfen der Sorte Cascade, und eine Stunde später, nach Kochende, wurden im Whirlpool 240 g Hopfen der Sorte Northern Brewer hinzugegeben. Nach dem Kühlen befanden sich 90 Liter gehopfte Würze mit einer Stammwürze von 17,75 °P im Gärbottich, die gegen 18 Uhr mit zwei Litern dickbreiiger Hefe vom Typ W 34/70 angestellt wurden. Die Gruppe taufte den Sud auf den Namen Baltic Surprise.

Bei einem gemeinsamen Abschlussessen wurden die Ergebnisse des Tages resümiert, und bei Gesprächen über Gott und die Welt lernten sich die Mitglieder noch besser kennen. Nachdem alles verzehrt war, nahte der Abschied – doch erste Rufe nach einer Wiederholung wurden laut. Nach diesem gelungenen Tag war allen klar: Beim nächsten Mal wären sie wieder dabei.

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Lust bekommen, selbst mitzumachen und den Duft gemälzter Gerste einzuatmen? Ob Anfänger oder alter Hase – bei uns zählt die Freude am Brauen, Experimentieren und gemeinschaftlichen Genießen.

Brauen hautnah erleben: Unser Rückblick auf den Regionsentdeckertag 2025

Gleich zum Start war klar: Das Interesse am Hobbybrauen ist ungebrochen. Unser Stand in der Schlägerstraße im Hof des Craft Beer Kontor war als Tourenziel Nr. 21 ausgewiesen. Dank der Erwähnung im Fahrgastfernsehen der Üstra war der Andrang sofort groß – viele nutzten die Gelegenheit, Bier brauen hautnah zu erleben.

Showbrauen in Aktion

Ein echtes Highlight war unser Live-Showbrauen. Direkt vor Ort zeigten wir Schritt für Schritt, wie aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe ein charaktervolles Bier entsteht. Viele Gäste waren überrascht, wie handwerklich, vielfältig und kreativ dieser Prozess ist.

Vom Einsteiger bis zur Profi-Anlage

Neben der praktischen Vorführung präsentierten wir auch eine breite Auswahl an Heimbrauequipment. Vom simplen Einkocher für die ersten Sude bis hin zur voll ausgestatteten Heimbrauanlage konnten Besucherinnen und Besucher alles in Augenschein nehmen. So wurde schnell klar: Bierbrauen ist kein Hexenwerk – jede und jeder kann zu Hause damit starten. Für alle, die mit dem Gedanken spielen, selbst loszulegen, hatten wir viele Tipps parat, wie man den Einstieg am besten gestaltet.

Selbstgebrautes zum Probieren

Natürlich durfte auch der Genuss nicht fehlen: An unserem Stand konnten die Gäste verschiedene unserer selbstgebrauten Biere verkosten und eine Menge über Bier lernen. Für jede Geschmacksvorliebe war etwas dabei. Das Feedback war durchweg positiv – für uns immer wieder ein Beweis, dass handwerklich gebrautes Bier begeistert.

Gespräche, die inspirieren

Was den Tag besonders wertvoll machte: Wir konnten den Besucherinnen und Besuchern unser tolles Hobby näherbringen – bei Fragen zum Brauvorgang, beim Austausch mit anderen Hobbybrauern oder einfach bei einem Plausch mit einem Glas Bier. 

Fazit

Der Regionsentdeckertag 2025 war für uns ein voller Erfolg. Wir konnten unser Hobby einem breiten Publikum näherbringen, die Vielfalt des Brauens und Biers zeigen und hoffentlich einige Besucherinnen und Besucher dazu inspirieren, selbst einmal den Braukessel anzuwerfen. Wir hoffen, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein. Der nächste Entdeckertag in Hannover ist für den 6. September 2026 geplant. 

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Hast du Lust bekommen, selbst einmal Bier zu brauen? Oder willst du dein Wissen vertiefen und gemeinsam mit anderen Braubegeisterten tüfteln? Dann bist du bei uns genau richtig!

Wir freuen uns auf dich – und vielleicht zapfst du schon bald dein eigenes Bier beim nächsten Event mit uns.

Sommerfest 2025 – Gemeinschaft, Genuss und neue Begegnungen

Wenn man sich die letzten Jahre anschaut, dann sind unsere Sommerfeste immer ein kleines Highlight im Vereinskalender. Doch dieses Jahr hat es sich ganz besonders angefühlt: Wir haben nicht nur bei relativ gutem Wetter zusammengesessen, gegrillt und unsere Biere verkostet, sondern auch viele neue Gesichter begrüßen dürfen.

Schon beim Ankommen lag der vertraute Duft von Grillgut in der Luft. Neben saftigem Fleisch hatten einige Mitglieder selbstgebackenes Brot, verschiedene Salate und sogar feinen Käse mitgebracht. Es war ein Buffet, das jedem Brauerherz gerecht wurde: unkompliziert, lecker, vielfältig – und natürlich begleitet von einer bunten Auswahl an Bieren. Fachsimpeln, verkosten, vergleichen – so entsteht dieser ganz besondere Mix aus Wissenstransfer und Genuss, für den unser Verein steht.

Bierverkostung

Ein Höhepunkt: Besuch der Sarstedter Bierfreunde e.V.

Ein echtes Highlight war der Besuch der Sarstedter Bierfreunde e.V., die unser Vorstand eingeladen hatte. Schon seit einiger Zeit stehen wir in guten Kontakt. Beim Sommerfest war nun endlich Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen. Schnell entstand eine lebendige Runde, in der Erfahrungen und Ideen ausgetauscht wurden. Was uns besonders gefreut hat: Trotz unterschiedlicher Schwerpunkte in der Vereinsarbeit verbindet uns die gleiche Leidenschaft für gutes Bier und das handwerkliche Brauen.

Die Sarstedter haben in ihrem eigenen Rückblick geschrieben, wie herzlich sie bei uns aufgenommen wurden – und genau das war uns wichtig. Denn am Ende geht es bei solchen Begegnungen nicht nur um den fachlichen Austausch, sondern um das Miteinander. Gemeinsam zu verkosten, zu fachsimpeln und zu lachen macht unser Hobby noch wertvoller.

Vorstand der Hobbybrauer und Sarstedter Bierfreunde

Brauen verbindet – innerhalb und über den Verein hinaus

Die vielen Gespräche haben gezeigt, wie unterschiedlich die Herangehensweisen im Hobbybrauen sein können – und wie bereichernd es ist, voneinander zu lernen. Ob beim Umgang mit Rohstoffen, beim Experimentieren mit Rezepten oder bei der Organisation von Veranstaltungen: Jeder bringt seine eigenen Ideen und Erfahrungen mit ein. So entstehen nicht nur neue Biere, sondern auch neue Verbindungen, die unser Vereinsleben lebendig halten.

Natürlich stand trotz aller Gäste das Sommerfest ganz im Zeichen unserer Mitglieder. Für uns war es ein Nachmittag zum Seele baumeln lassen: gemeinsam lachen, essen, trinken und genießen. Einige tauschten Tipps zu Hopfenstopfen oder Wasseraufbereitung aus und ließen andere von ihren Erfahrungen profitieren. Das macht den Verein aus – dass Wissen frei geteilt wird und wir zusammen immer besser werden.

Werde Teil unserer Braugemeinschaft!

Hast du Lust bekommen, beim nächsten Sommerfest dabei zu sein? Oder willst du deine eigenen Biere nicht nur zuhause brauen, sondern auch gemeinsam mit anderen verkosten und weiterentwickeln? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir freuen uns immer über neue Gesichter, die unsere Runde bereichern.

Unser Rohstofflager – Ein echter Mehrwert für Mitglieder

Wer bei uns Mitglied ist, profitiert von einem echten Plus: dem Zugang zu unserem umfangreich bestückten Rohstofflager. Dieses Lager ist nicht nur ein Ort der Vorratshaltung für zum Brauen benötigter Rohstoffe, sondern auch der Ausgangspunkt für neue Brauideen. Damit das reibungslos funktioniert, machen wir mehrmals im Jahr eine gründliche Inventur – denn nur so können wir sicherstellen, dass immer genug Malz, Hopfen und Hefe für die Brauvorhaben unserer Mitglieder da sind.

Warum uns das wichtig ist

In unserem Rohstofflager stehen aktuell über 20 Malzsorten, mehr als 30 Hopfensorten und rund ein Dutzend Hefen bereit. Diese Vielfalt pflegen wir regelmäßig – wir zählen nach, füllen auf und nehmen neue Sorten dazu. Damit haben unsere Mitglieder nicht nur Auswahl, sondern auch Planungssicherheit, denn korrekte Zahlen vermeiden Frust beim Einkauf und helfen dir, deinen nächsten Brautag stressfrei zu planen. Alle Rohstoffe mit aktuellen Beständen sind für deine Planung online einsehbar und du kannst dir sicher sein, dass alles da ist, wenn du es brauchst. Kein Stress, kein vergeblicher Weg.

Auch für den Verein hat die Inventur Vorteile: Wir wissen genau, wann wir was nachbestellen müssen, damit unser Lager immer gut gefüllt bleibt. Die Übersicht hilft nicht nur den Mitgliedern, sondern erleichtert auch die Organisation des Lagers. Indem wir die Daten regelmäßig aktualisieren, schaffen wir eine transparente Grundlage für alle Entscheidungen, die unser Rohstofflager betreffen.

Inventur im Rohstofflager

Deine Vorteile als Mitglied

Als Mitglied hast du jederzeit online den Überblick über die aktuellen Bestände – das macht die Planung deines Brautags viel einfacher. Du siehst direkt, welche Zutaten vorrätig sind und bleibst informiert, wenn etwas knapp wird oder geplant wird aus dem Sortiment genommen zu werden. Diese Transparenz ermöglicht es dir auch, deine Brauvorhaben optimal zu planen und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

In unserem Lager bedienst du dich selbst. Du nimmst dir, was du brauchst, und bezahlst alles bargeldlos direkt am digitalen Kassensystem. Das System zieht deinen Einkauf von den Beständen automatisch ab.

Unsere Rohstoffe bekommst du nahezu zum Selbstkostenpreis – das ist deutlich günstiger als in den meisten Online-Braushops. In unserem Lager kannst du dein Malz sogar direkt selbst schroten – frisch, ganz nach deinem Bedarf und natürlich ohne Aufpreis. Unsere vereinseigene Malzmühle steht jederzeit bereit und ist kinderleicht zu bedienen. Und weil nur Mitglieder im Rohstofflager einkaufen können, bleibt dieser Vorteil exklusiv in unserer Gemeinschaft.

Gemeinschaft funktioniert nur gemeinsam!

Wenn du neu dabei bist, wirst du beim ersten Einkauf von erfahrenen Mitgliedern begleitet. Sie zeigen dir, wie unser Rohstofflager funktioniert, welche Regeln gelten und wie du das Kassensystem richtig nutzt.

Ein so umfangreiches Rohstofflager bringt natürlich auch viel Arbeit mit sich. Gerade wenn mehrere Tonnen Malz angeliefert werden, muss das Sack für Sack mit Teamarbeit ins Lager getragen und fachgerecht verstaut werden. Das klappt nur, wenn sich viele beteiligen. Der Verein erwartet daher, dass sich Mitglieder nicht nur beim Einkauf bedienen, sondern sich auch regelmäßig bei Anlieferung, Lagerpflege oder anderen Aufgaben rund um unseren Verein mit einbringen.

Werde Teil unserer Braugemeinschaft!

Lust bekommen, selbst mitzumachen? Ob beim Nachzählen der Bestände, bei der Datenpflege oder einfach bei der Organisation unseres umfangreichen Rohstofflagers – jede helfende Hand zählt. Wir bieten regelmäßig Workshops und Veranstaltungen an, die nicht nur das Lager betreffen, sondern auch die Braukultur im Allgemeinen fördern. Das ist eine großartige Gelegenheit, um mehr über die verschiedenen Rohstoffe zu lernen und sich mit anderen Braubegeisterten auszutauschen.